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spartacus

Varinia

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1

Montag, 19. März 2007, 15:47

Buch: "Kulturschock Kaukasus" (Ute Friesen/Marcus Würmli)

Ich habe das Buch selber nicht gelesen, die Zitate habe ich aus einen anderem Forum. Aber den Titel finde ich doch ziemlich unpassend für die Armenier.

Ich halte nicht viel von solchen Büchern, da sie das Bild von gewissen Kulturen ziemlich verzerren. Dritte, die so ein Buch lesen entwickeln unmittelbar Vorurteile gegen diese Menschen.

Hier nochmal die Auszüge:

Zitat

... Sie teilen auch mit den Georgiern die Überzeugung, dass diese zu einem außergewöhnlich gebildeten Volk gehören, im Unterschied zu Armeniern ... . Vor allem an den Armeniern haben sich die Autoren höchst kritisch abgearbeitet, und dass, was pauschal über "die" Kaukasier ausgesagt wird, wird fast immer mit Beispielen aus Armenien belegt.


Zitat

Kaukasier sind nationalistisch, vergangenheitsfixiert, nehmen aber ihre Geschichte nur sehr selektiv wahr. Sie sind eitel, modebesessen und auf Äusserlichkeiten fixiert, zugleich aber unhygienisch, unaufrichtig, abergläubisch bis zur Lächerlichkeit, schicksalsgläubig und daher passiv und apathisch und scheuen körperliche Arbeit. Speziell Armeneir leiden an Selbstüberschätzung, sie sind im Grunde irreligiös, ihre apostolische Kirche ist "eine unbarmherzige Kirche", die sich nur auf den Ritus beschränkt. Armenier sind neidisch auf Israel und die Juden und zugleich wüste Antisemiten, obwohl sie doch mit den Juden soviel gemeinsam haben, ... . Witwen gelten als Prostituierte und sind auch bereit, sich für ein Abendessen zu prostituieren. Armenische Männer sind als Kinder verhätschelte Prinzchen und als Erwachsene Machos und gleichzeitig unaufmerksame Liebhaber, wie deutsche Frauen warhgenommen haben sollen. ... Mit den Körperpflege haben beide Geschlechter in ARmenien Probleme: "Bei erwachsene Frauen überdeckt das Parfüm oft nur schlecht den Geruch der faulenden Ruinnenlandschaft des Gebisses." ... . Dass Armenier synthetische Fasern statt der Naturprodukte bevorzugen, liegt nach Meinung der Autoren an ihrem gestörten Verhältnis zur Natur. "Die Georgier schämen sich im Gegensatz zu den Armeniern ihrer bäuelichen Kultur nicht.

Don-Goga Männlich

Jahel Patani

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2

Montag, 19. März 2007, 16:27

Das älteste und kulturreichste Volk von diesen drei als das primitivste, zurückgebliebene und widerlichste darzustellen ist ja kaum zu fassen.

Madame Friese und Monsieur Würmli haben schon sehr viel Humor. Ute soll sogar in Armenien gelebt haben, was hat die arme Ute nur für ein Bild von uns bekommen.

http://www.kaukasus-reisen.de/newsletter-maerz2005.htm

Wir seien Antisemiten, neidisch auf Juden(inchu?) und unsere Frauen prostituieren sich damit Gorik und Lusine abends was zu essen haben. Vor allem die größte Unverschämtheit "unaufmerksame Liebhaber". Wurde Ute vielleicht von Samo verlassen, weil sie nicht kochen konnte und sich nur mit ihren Kinderbüchern beschäftigte? Ow gidi.

Schade dass nichts von den heuchlerischen und verräterischen muslimischen Georgiern erwähnt wird, die aus Angst vor Türken und Arabern immer nach deren Belieben gehandelt und gelebt haben, anstatt ihre "Kultur" zu pflegen und zu erhalten.

Herr Würmli aber, der sogar schon den Bestseller und Klassiker "Wir schützen unser Leben : Das BILD-Umwelt-Lexikon" herausgegeben hat, scheint noch weniger von uns zu wissen, wenn es im Buch heißt unsere Frauen würden sich nicht regelmäßig säubern. Vielleicht war es sein eigener Geruch der ihm in die Nase gestiegen ist, als er wieder einmal eine Abfuhr von einem armenischer Frau bekommen hat.

Die jetztige Politik dieser möchtegern Kulturträger beweist auch dass sie nicht einen Funken Ehre, Stolz und Loyalität zu den Armeniern empfinden.

Habe gester in Haylur gehört, dass Azerbaijan vor hat, dem armenischen Ringerteam die Einreise und Teilnahme an der Ringermeisterschaften zu verbieten, aus Angst dass sie wieder als Verlierer dastehen.
Außerdem wollen sie dadurch verhindern, dass Armenien sich für die nächste Olympiade qualifiziert, da man für die Teilnahme erfolgreich in Azerbaijan gerungen haben muss.
Habe auch einmal gelesen, dass die Georgier vorgeben, der erste christliche Staat zu sein, noch vor den Armeniern. Gleichzeitig sagt Azerbaijan, dass auf ihrem Gebiet die erste christliche Kirche erbaut wurde und sie somit der Ursprung der christlichen Zivilisation im Orient sind.

Vielleicht wird darüber auch bald ein Buch geschrieben. Haben Ute und Marcus Zeit oder trösten sie sich noch gegenseitig in Tiflis, wo es an Silvester nicht einmal Strom gab und die Wrazi im Dunkeln ins neue Jahr gestolpert sind?!

Yossarian Männlich

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3

Montag, 19. März 2007, 16:37

Soweit ich weiß, hat sich Herr Würmli während seiner Zeit im Kaukasus hauptsächlich, nomen est omen, mit Insekten beschäftigt...
If I could say these words quicker than you can think them...

Don-Goga Männlich

Jahel Patani

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4

Montag, 19. März 2007, 16:42

Also auch mit den Azeris?

Yossarian Männlich

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5

Montag, 19. März 2007, 16:43

Würde ich jetzt nicht ganz ausschließen... [gruen]
If I could say these words quicker than you can think them...

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6

Montag, 19. März 2007, 17:43

Geld ausgeben dafür würd ich nicht, aber ich guck mal ob ich es in der Bibl. ausleihen kann.

Jochen Mangelsen hat bei amazon eine gute Rezension geschrieben. Ich hoffe es ist ok, wenn ich es hier reinkopiere...

Zitat

Ratgeber Frust


Kulturschock Kaukasus

So ist das eben mit dem Kulturschock, den eingebrannte mitteleuropäische Besserwisser in fremden Ländern erleben: Sie vergessen ihren Humor und begeben sich auf interkulturelles Stammtischniveau. Ute Friesen und Marcus Würmli haben ihren Kulturschock im Kaukasus erlebt, weil sie offenbar nicht gefunden haben, was sie aus alten sowjet-russischen Kinderbüchern kannten. Drei Jahre musste die arme Frau in einem schrecklichen Land namens Armenien leben, immer drauf bedacht, dass ihre Gehaltsabrechnung niemandem in die Hände fällt und dass ihre Wollsocken so lange halten, bis sie daheim wieder Nachschub stricken lassen kann.

Kulturschock Kaukasus heißt das Buch, das die beiden im Reise-Know-How-Verlag veröffentlicht haben. Viele ihrer Beobachtungen sind richtig, da läuft einiges schief in einer Region, die erst vor wenigen Jahren aus einer andauernden Fremdherrschaft entlassen wurde, die  schauen wir etwa nach Arzach  sich gerade erst in einem bitteren Krieg aus einer doppelten Fremdherrschaft hat befreien müssen. Wundern wir uns also, dass hier noch nicht alles so funktioniert wie, beispielsweise, im Stuttgarter Ländle! Korruption, Bildungsarmut, Not und Hunger, ein historisches Trauma, soziale Isolation: Ohne Ende ließen sich weitere Gründe herleiten, warum die Kaukasusländer und warum speziell Armenien, auf das die Autoren sich vor allem eingeschossen haben, so sind wie sie sind. Aber daran sind die Autoren nicht interessiert. Sie wollen gerade nicht erklären, sie wollen denunzieren. Und sie haben dabei keine Hemmungen, ihre Freunde (ihre Freundinnen, denn Freunde hat Ute Friesen unter den kaukasischen Machos nicht finden können) zu verraten. Sie benutzen die Meris, Anahits und wie sie heißen, als Vorwand für teils abstruse Sichtweisen. Und sie haben immer nur EINE Sichtweise. Wenn ich den abgemagerten Straßenköter betrachte, der seine Jungen unter einem Busch zur Welt bringen muss, ist das ein Zeichen von mangelnder Tierliebe. Ja. Aber was ist die aus Pappe improvisierte Hundehütte, die Anwohner bauen, und was ist das Fressnapf, das jeden Tag mit Essensresten aufgefüllt wird? Ein Beispiel aus dem Reisebuch: Witwen sind, so haben die beiden Autoren beobachtet, Nutten. Aber selbst wenn es so wäre, was so nicht ist: Welche Not steckt wohl dahinter, wenn eine Frau den Schutz der Familie verliert und nur in der Prostitution überleben kann?

Ich bin sehr dafür, auch die negativen, die schockierenden, die unverständlichen, die frustrierenden Aspekte eines fremden Landes zu benennen. Gerade, wenn es um interkulturelle Anleitungen geht. Aber dann gehört dazu auch, hinein zu horchen in dieses Land, wenigstens den Versuch zu machen, zu verstehen, was mir aufstößt. Mit der Arroganz des reichen Onkels aus dem Westen aufzutreten, wie es hier empfohlen wird, mag sehr komfortabel sein. Es bringt mich dem Land und den Menschen nicht einen Schritt näher. Wer so reist, erlebt überall seinen Kulturschock, er wird nie erleben, dass eine Reise in eine unbekannte Welt neben fremdem Essen auch neue Horizonte kreiert. Ich muss ein Land nicht lieben, in das ich reise, vielleicht sogar reisen muss. Aber verachten sollte ich das Land und seine Menschen eben auch nicht, jeder Aufenthalt würde so zur Qual. Meine Erfahrung ist, dass oft Humor hilft, in fremden Situationen klar zu kommen, mit Menschen besser zu kommunizieren, offen zu sein und offene Begegnungen zu erleben. Friesen/Würmli haben ihren Humor vor der Abreise sorgsam mumifiziert. Es ist nicht als Witz gemeint, dass alle armenischen Männer bis mittags schlafen und dass alle Frauen auch auf matschigen Waldpfaden schnabelförmige Highheels tragen! Ich habe so etwas auch gesehen, aber ich durfte darüber spotten, und am meisten haben die Frauen selbst über sich gelacht.

Auch wenn alle Beobachtungen der beiden Autoren zutreffend wären, auch wenn viele dieser Beobachtungen reale und bedenkenswerte Einblicke in eine sehr schwierige Gegenwart Armeniens, Aserbaidachans und Georgiens gewähren  vielleicht sollte ein Autorenpaar sich zweimal überlegen, ein interkulturellen Handbuch über eine Region zu schreiben, die es in so kurzer Zeit in so hohem Maße in den Frust getrieben hat. Leiden unter einem nachhaltigen Kulturschock? Kein guter Ratgeber für ein Buch über den Kulturschock.

Jochen Mangelsen
Bremen, 4.9.2006

naja Weiblich

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7

Montag, 19. März 2007, 18:21

Das wollte ich auch gerade schreiben.
Jochen Mangelsen hat eine Rezension verfasst auf Amazon:
Er war auch Jochen Mangelsen]hier[/URL].

Hierkönnt ihr ein bisschen reinlesen.

Leider keine Auszüge über Aserbeidjan oder Georgien. [rollen]
Dass Armenier überhöhten Wert auf ihre Kultur, Nationalität legen finde ich gar nicht so abwegig. Der Absatz in dem Meri ganz begeistert durch Stuttgart läuft und sagt, hier kann man Geschichte erleben, spricht mir aus der Seele.
Sicher liegt es daran, dass Armenien immer wieder überrannt wurde und in der Sowjetzeit auf Kultur nicht viel Wert gelegt wurde und es ein sehr armes Land ist.
Aber, dass man keinen Wert auf alte Stadtviertel legt oder Bauernhäuser oder Stadthäuser finde ich schade. Nur Kirchen, Klöster und Hatchkars können einem Volk nicht so viel Identität geben.


Nein, ich war noch nie in Armenien, werde ich auch nicht wegen meiner Flugangst!

8

Montag, 19. März 2007, 20:45

Ich musste gerade an einen Artikel denken, der mal in Sowjetzeiten in Russland (ich glaube in der Zeitung PRAVDA) erschien. Titel war: "Armjanskoe gosteprimstwo, russkoje swinstwo" was soviel heißt, wie: "Armenische Gastfreundschaft, russische Schweinerei". Es war eine wahre Geschichte. U.z.:
Ein Russe reist nach Armenien, nimmt ein Taxi, möchte zum Hotel. Die Hotels sind alle voll. Der Taxifahrer nimmt den Russen mit zu sich nach Hause. Dieser wohnt dort während seines Aufenthaltes. Der Taxifahrer bemüht sich wie es geht: jeden Tag tolles Essen, Ausflüge usw.. Der Russe reist ab und zeigt seinen Gastgeber an, weil er meint, ein Taxifahrer kann sich so was mit seinem Taxifahrergehalt nicht leisten. Es stellte sich heraus, dass der Taxifahrer Schulden gemacht hat, um ein toller Gastgeber zu sein.

Ich nehme an, diese Autoren haben in Armenien überall Gastfreundschaft genossen.
Es ist eine Schande, über ein uraltes, gastfreundliches, friedliches, alles andere als arbeitsscheues Volk so was zu schreiben. Kommt Hochmut vom Wohlstand?
Jedenfalls kommt man sich in einer armenischen Universität nicht wie in einem Obdachlosenheim vor.

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9

Montag, 19. März 2007, 23:27

Aha..
"...Armenier sind neidisch auf Israel und die Juden und zugleich wüste Antisemiten, obwohl sie doch mit den Juden soviel gemeinsam haben, ..."
Wenn diese Toilettenpapierproduzenten den Begriff Gemeinsamkeit nicht genau erklärt haben sollten, erlaube ich mir zu behaupten, dass arme Juden genauso ungewaschen, unrasiert etc. durch die Gegend laufen [gruen]
Und wenn ich es absichtlich bis zum Ende übertreibe- sind diese ... wüste Antisemiten...
Folglich ist dieses Büchlein ... antisemitisch, weil hier versteckt behauptet wird, dass die Juden Antisemiten sein sollten und muss ... sofort verboten werden.[gruen]

Ausserdem ist in Armenien bekanntlich im Sommer ziemlich heiss und trocken- Würmer können sich dort in der Regel nicht wohl fühlen...[gruen]
* Jeder Tag könnte dein letzter Tag werden
* Armenier entwickelten das Konzept des Ausbreitens des Fußbodenplanes einer Kirche in der Form eines Kreuzes. Diese frühe christliche Basilikenart wurde später in die gotische Architektur der europäischen Kathedralen übernommen(Strzygowski,Josef “Die Baukunst der Armenier und Europa“Wien 1918)
* Vor dem 8.Jhr. wurde armenische Kirchenmusik in einer eigenen Notation festgehalten;dieser Korpus von Kirchenliedern & Hymnen gilt als der älteste der Welt(J.Trouillet)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ulmihay« (19. März 2007, 23:42)


Don-Goga Männlich

Jahel Patani

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10

Montag, 19. März 2007, 23:52

Irgendwie erinnern mich diese mit Vorurteilen belastete Wurmzüchter an Karl May

Zitate über Armenier

11

Dienstag, 20. März 2007, 08:37

Mit einem Unterschied Don Goga

Der vorbestrafte Wild West Experte kannte in seinem Leben keinen einzigen Armenier. Diese Autoren aber haben in Armenien gelebt. Haben wahrscheinlich erwartet als "reiche" Europäer vergöttert zu werden und sind enttäuscht, dass es nicht so war.
Ich würde nur zu gerne wissen, wie diese Personen aussehen. Ich kann es mir aber auch sehr lebhaft vorstellen. Diese Frau neben einem armenischen Mädl, wie Unkraut neben der Rose. Wenn man/Frau da ma keine Komplexe bekommt?
Ach, jetzt werde ich fis.. [lol]

Don-Goga Männlich

Jahel Patani

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12

Dienstag, 20. März 2007, 11:17

Ich weiß dass sie in Armenien gelebt haben, das habe ich ja vorher verlinkt und kommentiert wie es abgelaufen ist zwischen Ute&Marcus und dem armenischen Umfeld.
Ich bin da auch auf Utes Mangel an Ambitionen einen armenischen Mann zu bekochen eingegangen.

Vielleicht haben die beiden zu viele Orangen in Georgien gegessen und dabei Karl Mays Bücher genossen. Wer weiß.

ter

en route

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13

Dienstag, 20. März 2007, 12:26

Leute, ihr seid so rational gemein, dass mir die Wörter fehlen [gruen] [gruen]

Vielleicht ist die Frau Vegetarier und musste Armenien ohne Khorovatz aushalten [grün]
In den Zeilen mit den Wörtern "antisemitisch" hat bei den beiden bestimmt die eigene innere Stimme geschrien und um sich zu tarnen haben sie Armenien zugefügt [gruen] [>:-(]
Every time I look in your eyes
Everyday I'm watching you die
All the thoughts I see in you
About how I..

Yossarian Männlich

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14

Dienstag, 20. März 2007, 12:43

Tessa Hofmann, die auch als Zeugin der Anklage im Perincek Prozess auftrat, hat eine sehr gute Rezension des Buches verfaßt:

[Link]

Sehr erhellend auch der Kommentar von Herrn Minassian was Frau Friesen angeht... [:-D]
If I could say these words quicker than you can think them...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yossarian« (20. März 2007, 12:50)


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15

Dienstag, 20. März 2007, 12:53

Ach Leute, steht drüber. Das sind nur doch frustrierte Kinderbuchautoren, die plötzlich den Witzbold in sich entdeckt haben. Eine überemanzipierte Frau, die mit der Weiblichkeit (weder mit der eigenen noch mit der der anderen) nichts mehr anfangen kann, beschimpft deswegen die armensichen Frauen, weil sie Träger der Weiblichkeit sind, und ihr Co-Autor, ein Opfer dieser Emanzipation, der genausowenig was mit der Männlichkeit anzufangen weiß, die bei den kaukasischen Männern noch durchaus nachzuweisen ist. Also, haben sie einen Kulturschock erlebt! Lasst sie doch!
Was unsere Geshcichte angeht, so ist das für die Armen anscheinend zu viel Geschichte auf einmal gewesen, deswegen versuchen sie zu beweisen (allen renomierten Historikern der Welt zum Trotz), dass auch sie so nicht stattgefunden hatte. [dumm]

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16

Dienstag, 20. März 2007, 16:18

LOL, mich brachte dieser Satz zum Nachdenken:

Zitat

Armenische Männer sind als Kinder verhätschelte Prinzchen und als Erwachsene Machos und gleichzeitig unaufmerksame Liebhaber, wie deutsche Frauen warhgenommen haben sollen.


Eine dieser deutschen Frauen ist höchstwahrscheinlich Frau Ute Friesen.

Zitat

Dass Armenier synthetische Fasern statt der Naturprodukte bevorzugen, liegt nach Meinung der Autoren an ihrem gestörten Verhältnis zur Natur.


[rofl] Leute, wir müssen in Armenien eine Partei der Grünen gründen, dann wird alles i.O. sein
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17

Dienstag, 20. März 2007, 16:24

Zitat

[rofl] Leute, wir müssen in Armenien eine Partei der Grünen gründen, dann wird alles i.O. sein


Wie meinst du das Liana, das du es nicht gut finden würdest, wenn es in Armenien eine Partei geben würde, die sich für die Natur einsetzt? [rollen]

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18

Dienstag, 20. März 2007, 16:35

Verstehst du absichtlich alles falsch? [schock]

Natürlich, ich will, dass Armenien nicht mehr existiert, dass alle Bäume abgesegt werden und dass so viele Abgase, wie es nur geht (am liebsten das zehnfache von China) nur in der Luft der Armenien zukommen würde. Auch würde ich super finden, wenn der Sevan See gar nicht mehr existieren würde und alle Kanalisationsabwässer in den Sevan See reinkommen würden. Ach ja, ich habe den Müll vergessen, mit dem am besten die ganzen Strassen Yerevans bedeckt werden sollten, um das nette Gestank zu genissen...

Aber mal ganz andere Frage: Meinst du, dass Grüne sich mehr Gedanken an das Wohl der Menschheit machen, als andere Parteien?
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Varinia

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19

Dienstag, 20. März 2007, 16:44

Zitat

Verstehst du absichtlich alles falsch?


Nein eigentlich nicht, zumindest war es nicht meine Absicht. Ich habe deine Intention wirklich nicht verstanden. Und deine sarkastische Erklärung gab mir auch keine wirkliche Antwort [rollen].

Zitat

Aber mal ganz andere Frage: Meinst du, dass Grüne sich mehr Gedanken an das Wohl der Menschheit machen, als andere Parteien?


Es ging ja gerade nicht um das wohl der Menschen, sondern um das wohl der Natur. Und da glaub ich, dass die Grünen sich mehr Gedanken machen als andere Parteien. Wenn man sich nur um das wohl der Menschen Gedanken würde und die Natur dabei vernachlässigen würde, dann droht halt so eine Umweltkatastrophe, wie es jetzt gerade auch Aktuell in den Medien ist...

liana_t Weiblich

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20

Dienstag, 20. März 2007, 16:55

Zitat

Es ging ja gerade nicht um das wohl der Menschen, sondern um das wohl der Natur.


Ich mache da im Gegensatz zu dir keinen Unterschied, denn meiner Meinung nach, dem Menschen geht es gut, wenn der Natur gut geht.

Zitat

Und da glaub ich, dass die Grünen sich mehr Gedanken machen als andere Parteien.


Ich bin da anderer Meinung, aber darum geht es hier nicht...
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