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Beiträge aus dem Forum: armenien.am | Forum
Aktualisiert: vor 8 Minuten 3 Sekunden

Neue Armenierverfolgung in der Türkei!

17. März 2010 - 19:14
Quelle: www.pi-news.net

Link: http://www.pi-news.net/2010/03/neue-arme…in-der-tuerkei/
der Kommentarbereich ist bei PI sehr interessant!



Statt sich für den Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern im
Osmanischen Reich während des Ersten Weltkrieges zu entschuldigen,
reagiert der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan als Reaktion
auf die Genozid-Vorwürfe einiger Staaten (PI berichtete) mit einer neuen Armeniervefolgung. 100.000 Armenier (meist Christen) sollen als “illegale Einwanderer” aus der Türkei deportiert werden.
Erdogan ist davon überzeugt, dass der Mord an den Armeniern “notwendig” war und betrachtet sie nicht als türkische Bürger:

Zitat “In meinem Land sind 170 000 Armenier ansässig, von
denen 70 000 türkische Bürger sind. Im Notfall würde ich morgen den
restlichen 100 000 sagen, dass sie unser Land verlassen. Ich tu das,
weil sie nicht meine Bürger sind und ich nicht verpflichtet bin, sie in
meinem Land zu unterhalten.”

Das von Erdogan im Interview verwendete Wort “Deportation”, ist
derselbe Ausdruck, den man bereits 1915 für den Massenmord verwendete. Die Welt berichtet:

Zitat Erdogan ist kein Freund leiser Worte, und wenn er sich
zu einem heiklen internationalen Thema äußert, dann zuckt man in
diplomatischen Kreisen vorahnungsvoll zusammen. Selten aber trat er in
soviel Porzellan. Da ist zum einen die Wortwahl des englischen
Interviews: Ausweisung heißt „Deportation“, und das stand dann in den
Schlagzeilen. Es erinnert an den Genozid selbst: Die Armenier wurden
1915 deportiert, und starben dabei an Hunger und Krankheiten.
Unglücklicher kann keine Wortwahl sein.

Dann der Stil, in dem Erdogan mit dem majestätischen Besitzerstolz
eines Sultans spricht: „Es sind nicht meine Staatsbürger“, also muss er
sie nicht in „seinem“ Land behalten.

In den Leserreaktionen und Internetforen der Türkei waren es „seine“
Bürger, die Erdogan auf den gröbsten Unsinn seiner Bemerkung hinwiesen:
Sollte die Türkei diesen Fehler begehen, dann wäre das nur der
Präzedenzfall, auf den ganz Europa warte, um die Türken in europäischen
Ländern auszuweisen, hieß es in einer ganzen Anzahl der zuletzt 337
Leserkommentare auf der Webseite der Zeitung „Hürriyet“.

Tatsächlich wäre es vermutlich nicht der schlechteste Tausch, der
Türkei anzubieten, die 100.000 Armenier in Deutschland aufzunehmen,
wenn dafür 100.000 Türken in ihre Heimat zurücksiedeln. Doch so etwas
zu fordern, wird niemand wagen. Da machen sich die Türken unnötige
Sorgen. Was bei einem solchen Präzedenzfall geschehen würde? Ganz
einfach – nichts!

Man würde der Deportation zusehen und außer einem vorsichtigen
“Pfui” von Ferne nichts weiter unternehmen, selbst wenn Erdogan sich im
gleichen Interview mit der BBC
als Freund eines anderen Möchtegern-Massenmörders bezeichnet hat.
Erdogan hat vollstes Vertrauen in seinen Freund Ahmadinedschad und
dessen Nuklearprogramm.

Nachfolgend ein ABC-News Bericht über den “Armenischen Holocaust”.
Hier wird erklärt, dass die Armenier nicht bloß an “Hunger und
Krankheiten” starben, wie es im Welt-Bericht heißt, sondern dass die armenischen Christen in Gaskammern ermordet wurden:


(Mit Dank an alle Spürnasen)

von armenien nach deutschland ziehen ?

15. März 2010 - 17:20
hallo,
ich heiße norman und habe zusammen mit meiner frau ein problem.ich selber bin deutscher und meine ehefrau ist armenierin.nach dem wir 2008 geheiratet haben wohnt sie bei mir in berlin.sie hat einen aufenthaltstitel für erstmal 3 jahre und eine arbeitserlaubniss.Momentan macht sie und ich eine ausbildung.das problem ist wie bekommen wir ihre schwester die 22 jahre alt ist nach deutschland.ihre schwester heißt anna und ist sehr schlau.ihr zeugniss ist sehr gut.sie hat in jerevan wirtschaft studiert und besuchte danach deutsch kurse.jetzt hat sie es geschaft mittels eines programm der universität für ein halbes jahr nach deutschland zukommen und bei einer gast familie die landwirtschaft betreibt zu arbeiten.danach geht es wieder zurück.Die frage ist wie bekommen wir das hin das sie hier her ziehen kann und arbeiten kann? ihr deutsch ist schon gut.sie übt auch fleißig daran weiter.es ist ja auch schwierig überhaupt ein visum für deutschland als armenierin zubekommen.auf jedenfall kommt sie ende diesen monats nach deutschland für ein halbes jahr.Ich freue mich auf eure hilfe.
Danke


MFG norman

Seit 95 Jahren - die USA in der Falle des armenischen Völkermordes

15. März 2010 - 16:03
Seit 95 Jahren – die USA in der Falle des armenischen Völkermordes

Wolfgang Effenberger

Unter
dem Pfad »Eiszeit zwischen USA und Türkei« lieferte die Suchmaschine
Google am Nachmittag des 5. März 2010 48.100 Einträge. Was hatte die
Türkei dermaßen erbost, dass sie ihren Botschafter aus Washington
abberief? – Kurz zuvor hatte der Auswärtige Ausschuss des
US-Repräsentantenhauses eine Resolution mit 23 zu 22 Stimmen
angenommen. Der Ärger über diese Resolution, in der die Tötung von bis
zu 1,5 Millionen Armeniern im Osmanischen Reich als Völkermord
bezeichnet wird, veranlasste die Türkei zu diesem Schritt. Vor der
»Beleidigung« des wichtigen NATO-Verbündeten der USA im Nahen und
Mittleren Osten hatte die Obama-Administration gewarnt. Bis zuletzt
versuchte sie, die Abgeordneten davon abzubringen, dem Plenum eine
Völkermord-Resolution zur Abstimmung vorzulegen. Dabei hatte Obama noch
im Präsidentschaftswahlkampf 2008 erklärt, er werde die Tötung der
Armenier als Völkermord brandmarken. Heute steht Obama auch hier in der
Tradition seiner Vorgänger. So hatte die Bush-Administration schon bei
der ersten Beratung des Ausschusses vor drei Jahren massiven Druck auf
die Abgeordneten ausgeübt. Auch damals rief die Türkei ihren
Botschafter aus Washington zurück, und US-Regierungskreise fürchteten
um die Nutzung türkischer Luftwaffenstützpunkte für US-Kampfflugzeuge.
Nun muss noch die Resolution dem Plenum des US-Repräsentantenhauses
vorgelegt werden. Dort ist die Annahme weiterhin unsicher.

In
einer schonungslosen Studie beleuchtet US-Historiker Roger W. Smith
die Rolle seines Landes in der Behandlung des Völkermordes an den
Armeniern. (1) Zu Wahrung »nationaler Interessen« – in diesem Fall die
vorteilhaften ökonomischen und geopolitischen Beziehungen zur Türkei –
war Washington von 1920 an bis heute gewillt, jedes öffentliche Wissen
um den Völkermord zu unterdrücken.


Besondere humanitäre Verdienste kommen dem damaligen US-Botschafter
im Osmanischen Reich zu. Der Rechtsanwalt und eingebürgerter Amerikaner
mit deutsch-jüdischen Vorfahren, Henry Morgenthau (sen.), nahm seine
Aufgaben in Konstantinopel verantwortungsvoll wahr.




Bild: Archiv Wolfgang Effenberger




Nachdem am 5. November 1914 Russland, England und Frankreich der
Türkei den Krieg erklärt hatten, begann die nationalistische
»Jungtürken-Regierung« (2) im April 1915 das Schicksal der armenischen
Minderheit zu besiegeln. Am 24. April 1915 wurde die gesamte armenische
Elite in der Hauptstadt Konstantinopel, mehr als 600 hoch angesehene
armenische Persönlichkeiten und Intellektuelle, bei einer Razzia
verhaftet. Die Türkei, die im Ersten Weltkrieg Partei für Deutschland
und Österreich-Ungarn ergriffen hatte, beschuldigte die Armenier, mit
Russland gegen sie zu paktieren. Es folgte nun die systematische
Deportation und Vernichtung der armenischen Bevölkerung. (3)

Morgenthau gelang es, den persönlichen Kontakt zu den jungen Führern
des Türkenreiches herzustellen – besonders erwähnt sei hier Talaat Bay,
der Minister des Inneren. Beharrlich drängte Morgenthau darauf, dass
die »Jungtürken« die Deportationen und das Massaker am armenischen Volk
stoppten. Aus allen US-Konsulaten strömten die Alarmmeldungen über die
gegen die Armenier getroffenen Maßnahmen ein. Morgenthaus Bemühungen,
mit dem Innenminister Talaat die Lage der bedrängten Armenier zu
lindern, blieben erfolglos.

Inzwischen war am 27. April 1915 der Botschafter von Russland,
George Bakhmetoff, persönlich beim US-Außenminister Bryan vorstellig
geworden und hatte für die Armenier um Unterstützung seitens der
US-Regierung gebeten. Tags darauf ließ der US-Außenminister dem
russischen Botschafter mitteilen, dass die amerikanische Botschaft in
Konstantinopel angewiesen sei, Einfluss auf die türkische Regierung zu
nehmen, um Massaker an Armeniern zu verhindern und wirkungsvolle Mittel
zum Schutz der Armenier vor Gewalttätigkeiten sicherzustellen. Und der
US-Außenminister W.J. Bryan versicherte dem russischen Botschafter
höchste Berücksichtigung: »Accept, Excellency, the renewed assurances
of my highest consideration.« (4)


Am 24. Mai 1915 verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung
Frankreich, Englands und Russland die »Verbrechen der Türkei gegen die
Menschlichkeit und die Zivilisation«. Doch nur drei Tage später gibt
Innenminister Talaat Pacha die Verabschiedung eines »vorläufigen
Deportationsgesetzes« bekannt.


Daraufhin verfasste der US-Außenminister W.J. Bryan im Namen der
Alliierten, vor allem gedrängt von den Franzosen, einen warnenden
Aufruf an die türkische Regierung, die Massaker an den Armenier
einzustellen. Seit einem Monat hätten nachweislich Massaker bei
Erzerum, Dertchun, Eguine, Akn, Bitlis, Mouch, Sassoun, Zeitoun und
Cilicia stattgefunden. Alle Einwohner von ungefähr hundert Dörfern in
der Nähe von Van wären ermordet worden. Angesichts dieser neuen
Verbrechen der Türkei gegen Menschlichkeit und Zivilisation verkündeten
die verbündeten Regierungen öffentlich, dass sie alle Mitglieder der
ottomanischen Regierung und ihre Vertreter, die solche Massaker
auslösen, für diese Verbrechen für verantwortlich halten. Eine mutige
und klare Sprache des amerikanischen Außenministers.




»Les massacres d’Armeni«, Le Petit Journal vom 12. Dezember 1916


Quelle: © 2010 Kopp Verlag e.K. Verlag & Fachbuchversand .

Armenier-Resolution sorgt für Streit zwischen Schweden und der Türkei

14. März 2010 - 11:41
Armenier-Resolution sorgt für Streit zwischen Schweden und der Türkei


STOCKHOLM.
Für diplomatische Verstimmung hat eine Resolution des schwedischen
Reichstags gesorgt, in der die Verfolgung und Ermordung der Armenier im
Ersten Weltkrieg in der Türkei als Völkermord gewertet wird.

Für Beobachter überraschend nahm das Parlament mit
131 zu 130 Stimmen den Beschluß an, in dem auch die Vertreibung der
Assyrer und Pontos-Griechen verurteilt wird.


Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip
Erdoğan wies die Resolution scharf zurück. „Sie entspricht nicht der
engen Freundschaft unserer beiden Nationen“, sagte er. Politiker
sollten nicht über die Geschichte richten. Die türkische Botschafterin
in Schweden, Tergün Korutürk, werde „so schnell wie möglich“ abberufen.
Es sei bedauerlich, wenn Parlamentarier „Historiker spielen“, sagte die
Diplomatin.

Außenministerium warnt vor diplomatischen Folgen


Erst vergangene Woche war es zu einem Streit zwischen den Vereinigten Staaten und der Türkei gekommen,
als der amerikanische Kongreß gleichfalls in einer Resolution die
Ermordung der Armenier als Genozid verurteilte. Wie seine amerikanische
Amtskollegin Hillary Clinton warnte auch der schwedische Außenminister
Carl Bildt vor den diplomatischen Folgen und distanzierte sich von dem
Parlamentsentscheid.


„Die Geschichte durch Abstimmungen im Reichstag zu
politisieren, ist alles andere als konstruktiv“, kommentierte Bildt die
Resolution. Erdoğan kündigte inzwischen an, einen für den 17. März
geplanten türkisch-schwedischen Gipfel abzusagen. Der türkische
Ministerpräsident werde das Land nicht besuchen, bestätigte das
schwedische Außenministerium. (FA)

Quelle: Junge Freiheit, Berlin vom 12.03.2010



ebenfalls zum Thema, siehe hierzu den Link zur Seite Pi-news.net
http://www.pi-news.net/2010/03/tuerkei-r…us-schweden-ab/

Aram Barchudarian, Fürst von Barchudar

12. März 2010 - 1:32
Hallo, hat schon jemand über den was gehört ?
er ist 1945 in Pforzheim gestorben.... ich habe bei google nichts über ihn finden können.
ausser

http://www.pforzheim.de/kultur-bildung/g…bruar-2009.html

[...]
Bei dem Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 kamen rund 17.000 Menschen ums Leben. Viele starben bei der folgenden Feuersbrunst in ihren Kellern – so auch die Familie des armenischen Fürsten Aram Barchudarian.
Der Fürst von Barchudar war 1927 nach Pforzheim gezogen und lebte dort mit seiner Frau Katharina Elise (geborene Wunder) und ihren gemeinsamen Töchtern Martha Margaretha und Vera Nina in der Wörthstraße 1.
[...]

in der quelle sind auch bilder.

Brauch mal wieder Hilfe - Ognutiun petka ;)

7. März 2010 - 21:15
Barev dses!! brauch mal wieder hilfe in liebesangelegenheiten - fernbeziehungen sind echt ne herausforderung ;)! wie sage ich "das leben macht ohne dich keinen sinn!"?? merci shat!!! kathy

Online-Petition zur Abschiebung der beiden Armenierinnen Anna und Susanna Asatryan

5. März 2010 - 15:43
Keine Abschiebung von Anna und Susanna Asatryan!
Wenn der Petitionsausschuss des Landtags NRW nicht eingreift, müssen die 44-jährige Armenierin Susanna Asatryan und ihre 12-jährige völlig integrierte Tochter Anna aus Rheda-Wiedenbrück Deutschland nach vierzehn Jahren Aufenthalt bis zum 30.04.2010 verlassen. Die Lokalpresse - aber auch der WDR in z. T. landesweiten Rundfunk- und Fernsehsendungen - berichteten bereits mehrfach über den Fall. Rund 3000 Unterschriften sind zusammengekommen, um Annas Bleiberecht zu sichern. Unter bestimmten - allerdings nahezu unerfüllbaren - Bedingungen könnte sie hier bleiben. Die Mutter soll wegen geringfügiger Straftaten aber auf jeden Fall das Land verlassen. Zurück blieben außerdem Annas 20-jährige Schwester Lusine und ihr 22-jähriger Bruder Artur. Die Familientrennung wäre damit endgültig besiegelt.
Jetzt ist es an der Zeit, im Interesse Annas auch für die Mutter wenigstens eine Duldung bis zur Volljährigkeit Annas einzufordern.
Unter der Adresse
http://www.petitiononline.com/b57z9rc6/petition.html kann inzwischen jeder eine Online-Petition zum Abschiebefall Asatryan an den Petitionsausschuss des Landtags NRW unterzeichnen, die den Petitionsantrag der Anwältin an die gleiche Adresse unterstützen soll. Auch wenn es zunächst so scheint, werden die Namen und Adressen der Unterzeichner im Internet nicht veröffentlicht. Die angegebenen Daten sind lediglich dem Autor der Petition zugänglich.
Es bleiben nur noch wenige Tage Zeit, bis der Petitionsausschuss eine Entscheidung fällt.
Bitte unterstützen Sie die Initiative mit Ihrer Unterschrift!
Mehr Informationen finden Sie im Text der Online-Petition.

Deutsche Bundesregierung deckt Völkermordleugner

5. März 2010 - 13:33
Berlin: Bundesregierung deckt Völkermordleugner

Udo Ulfkotte

Der
auswärtige Ausschuss im US-Kongress hat sich von der Türkei nicht
erpressen lassen und gesagt, was der Wahrheit entspricht: Der
Massenmord an den Armeniern im Osmanischen Reich war ein Völkermord.
Ganz anders die Bundesregierung - sie deckt die türkischen
Völkermörder: Stellen Sie sich vor, die Bundesregierung würde den
Holocaust an den Juden einfach leugnen und von anderen Staaten
erwarten, sich dieser Sichtweise anzuschließen. Stellen wir uns zudem
vor, die Bundesregierung würde in Zusammenhang mit dem Holocaust nur
von »tragischen Ereignissen« sprechen und viele Jahrzehnte nach dem
Genozid einfach wegschauen. Unabhängig von Recht und Gesetzen würde ein
klar denkender Mensch das alles ganz sicher nicht zulassen. Es wäre
undenkbar. Doch die Bundesregierung deckt jetzt ganz offen
Völkermordleugner. Die Türkei will nämlich nicht, dass Deutschland den
barbarischen Völkermord der Türken an christlichen Armeniern von
1914/15 verurteilt. Und feige Bundestagspolitiker haben sich der
Auffassung der türkischen Völkermordleugner nun angeschlossen und klein
beigegeben – aus Angst vor randalierenden Türken in Deutschland.

Es
ist gerade einmal fünf Jahre her, dass die rot-grüne
Bundesregierung und der Bundestag in einer fraktionsübergreifend
einstimmig verabschiedeten Resolution die »organisierte Vertreibung und
Vernichtung von Armeniern« bedauerte. Anschließend wollte man es
fraktionsübergreifend vorbereiten, diesen schlimmen Teil der türkischen
Geschichte offen auch als Völkermord zu verurteilen. Viele andere
europäische Staaten – etwa Frankreich – sprechen ja schon lange ganz
offen im Parlament über den türkischen Völkermord an den christlichen
Armeniern und verurteilen diesen schlimmen Teil der türkischen
Geschichte. Das sollte, so die Planung, in Deutschland nicht anders
sein.


Daraus wird aber nun wohl nichts. Denn die sich christlich nennende
Bundesregierung macht – unter dem Druck der Türken – einen Rückzieher.


Von 1915 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 wurde etwa die
Hälfte der christlichen armenischen Bevölkerung in der muslimischen
Türkei vertrieben und ermordet. Das ist eine historische Tatsache. Und
am 19. April 2007 hatten sich unter dem Vorsitz der damaligen deutschen
Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) die Justizminister der 27
EU-Staaten auf einen Rahmenbeschluss gegen »Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit« geeinigt. Danach soll etwa das Leugnen eines Völkermordes mit Gefängnis
von bis zu drei Jahren bestraft werden. Die Fakten sind somit klar.
Denn darunter fällt nach der Definition auch das Leugnen oder
Relativieren des Völkermordes an den Armeniern in der Türkei.


Doch
die schwarz-gelbe Bundesregierung will die Massaker an den Armeniern im
Osmanischen Reich in den Jahren 1915/16 nun auf einmal nicht mehr als
Völkermord einstufen. Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia
Pieper (FDP), schreibt jetzt, die Bundesregierung begrüße eine weitere
Untersuchung der damaligen »tragischen Ereignisse«, die Bewertung aber
sollte »unabhängigen Historikern« vorbehalten bleiben. Die Aufarbeitung
sei »in erster Linie Sache der beiden betroffenen Länder Türkei und
Armenien«.

Das Europäische Parlament hat mit den Beschlüssen vom 18. Juni 1987
und vom 15. November 2001 die Anerkennung des Völkermordes durch den
heutigen türkischen Staat zu einer Voraussetzung des EU-Beitritts der Türkei erklärt
und am 28. Februar 2002 in einer weiteren Beschlussfassung die Türkei
zur Einhaltung dieser Vorgabe gemahnt. Das interessiert die
verweichlichte und feige Bundesregierung heute nicht mehr.


Die Bundesregierung tritt vielmehr alle Werte, die die Europäer
einen, mit Füßen. Und sie macht es all jenen leicht, die in anderen
Ländern den Holocaust leugnen, relativieren oder aber verniedlichend
als »tragische Ereignisse« abermals von Historikern untersuchen lassen
wollen. Die Bundesregierung unterstützt durch diese Politik des
Verdrängens und Wegschauens Völkermordleugner. Aus reiner Feigheit. Sie
ist moralisch am Ende. Zehntausende Armenier, Nachfahren der türkischen
Völkermordopfer, leben heute in Deutschland. Ihnen spuckt die
Bundesregierung voll ins Gesicht. Und sie schämt sich nicht einmal
dafür.


Unterdessen hat der auswärtige Ausschuss im US-Kongress sich nicht von den Türken erpressen lassen und gesagt, was der Wahrheit entspricht: Der Massenmord an den Armeniern im Osmanischen Reich war ein Völkermord.


Die Türkei hatte die US-Regierung wiederholt davor gewarnt, das
Massaker als «Völkermord» zu klassifizieren. Türkische Politiker waren
nach Washington gereist, um Ausschussmitglieder dazu zu bewegen, gegen
die Resolution zu votieren. Und Vertreter türkischer Staatsfirmen
riefen zudem Chefs grosser Unternehmen in den USA auf, sich gegen die
Resolution auszusprechen.


Auch die Regierung von Präsident Barack Obama hatte vor einer Beleidigung der Türkei im Fall einer Annahme gewarnt.

Quelle: Kopp-Verlag
Bitte schreibt Protestmails und Briefe an die Deutsche Bundesregierung und Cornelia Pieper!
cornelia.pieper@bundestag.de
Nur wer spricht, wird wahrgenommen.

Heiraten in Deutschland

25. Februar 2010 - 15:29
Hallo zusammen,



ich brauche ein paar Informationen zum Heiraten in Deutschland und hoffe auf eure Rückmeldung. Weißt jemand wie lange es dauert eine Ehefähigkeitsbescheinigung von der Botschaft zu bekommen? Kan man auch diese direkt in Armenien beantragen? Weiterhin würde ich gerne wissen, wie es mit der Geburtsurkunde ist? Muss das Original mit Apostile vom Justiz Ministerium in Armenien ausgestellt werden und wie lange überhaupt kann es dauern?

Da ich bereits 2 Wochen versuche unsere Konsularbteilung zu erreichen, aber ohne Erfolg, hoffe ich auf eure Hilfe. Vielleicht hat jemand schon solche Erfahrungen gemacht.



Ich würde mich auf baldige Antwort sehr freuen.



Liebe Grüße,

Rima

Walsorden, Artur Niederlaendische Zwangsarbeiter

25. Februar 2010 - 13:41
Seid Oktober 2009 befasse ich mich mit einem Kriegsopfergrab in Wangen im Allgäu.
Nach zwei Monaten langem Suchen von verschiedenen Holländern und Deutschen denken wir, dass in diesem Grab ein Armenier liegt, der in Holland durch den niederländischen Widerstand an eine neue Identität gekommen ist.
Gibt es in Armenien eine Stelle wo Kriegs-vermisste registriert sind und wo ich Informationen über Vermisste einholen kann?
Grußen Ivar

Mädels aus NRW???

18. Februar 2010 - 21:16
Hey Leute zeigt euch doch bisschen mehr aktiv !

Ich würde gerne Leute kennenlernen, aus NRW.

(Ob armenisch oder deutsch spielt keine Rolle)


Liebe Grüße, Ani

Heiraten: Armenierin (mit deutschem Pass) + Armenier aus Erevan

18. Februar 2010 - 17:27
Hallo an alle,

vielleicht können mir einige von euch helfen. Ich hoffe es so sehr!
Ich schildere kurz mal meine Situation. Ich bin eine Armenierin und bin schon seit Ewgkeiten mit einem Armenier zusammen, doch er lebt in Armenien und ich in Deutschland. Jetzt haben wir uns entschieden zu heiraten, damit wir endlich zusammen sein können.
Was muss ich alles nachweisen können, damit er schnell das Recht bekommt her zu kommen?

Wie viel muss ich verdienen? Wie groß muss die Wohnung sein? Und wie lange dauert es nach der Hochzeit bis er ein Erlaubnis bekommt nach Deutschland einzureisen?

Lg Ani

Passaustellung in Armenien

17. Februar 2010 - 14:32
Liebe Mitglieder,

ich habe eine Frage, die hoffentlich hier beantwortet werden kann.

Ich möchte mein Pass in Armenien neu ausstellen lassen. Ich habe meine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland (befristet) in meinem Pass. Während der neu Ausstellung in Armenien gebe ich meinen alten Pass in Armenien ab und bekomme einen neuen. Die Frage ist: wie komme ich wieder nach deutschland zurück?

In Armenien wurde mir gesagt, ich bekomme meinen alten Pass als ungültig zurück und dazu auch einen neuen und kann so wieder nach deutschland ausreisen. Hier in der Botschaft sagte mir die nette Dame, ich bekomme in Armenien den alten Pass nicht mehr zurück. Der bleibt bei der Polizei oder wo auch immer. Ich bekomme nur den neuen ohne meiner Aufenthaltserlaubnis für Deutschland.

Hat jemand vielleicht Erfahrung damit, wie man das ganze in Armenien machen kann?

Für Eure Meinungen wäre ich sehr dankbar.

Neue Videos zu Armenien

16. Februar 2010 - 14:54
Wir machten im Oktober 2009 eine Armenienrundreise und haben zwei Videos produziert.
Es war eine wunderbare Reise durch das Land. Die herzliche Gastfreundschaft und all die touristischen Highlights sind unvergesslich.

Nachnamen

15. Februar 2010 - 21:38
Hallo kann mir jemand erklären wieso es zu türkischen Nachnamen mit -yan Endungen gekommen ist, wie z.B Aslanyan ?

Fastenzeit & Osterzeit 2010

15. Februar 2010 - 10:13
Heute ist der 1. Tag der Fastenzeit, 'Medz Bak', oder auf English The Great Lent.
Wir essen 40 Tage lang nichts vom Tier, bzw. 'nur die Gueter aus der Erde'.

Mehr zur Fasten - Osterzeit:
Fastenzeit (Dzom/Bak) - Osterzeit (2006)
Fastenzeit 2007
Hlg. Krikor von Nareg - Gebete
Hlg. Krikor von Nareg - Gebete
Der Vorhang in der Armenisch Apostolischen Kirche

Daten zur Osterzeit 2010:
15. Februar: Erster Tag der Fastenzeit
3. Maerz: "Mitschink' Mitte der Fastenzeit (Messe, trad. Feier der Verlobten)
20. Maerz: Sourp Krikor Lusavoritsch
28. Maerz: Palmsonntag
1. April: Hoher Donnerstag
2. April: Karfreitag
4. April: Ostersonntag
5. April: Ostermontag (man gedenkt den Toten)
13. Mai: Christi Himmelfahrt
23. Mai: Pfingsten


Die Kirche liest heute aus dem Alten Testament: Jesaja, 1. Kapitel 16 - 20: Zitat 15 Wenn ihr im Gebet eure Hände zu mir ausstreckt, blicke ich weg. Und wenn ihr mich auch noch so sehr mit Bitten bestürmt, ich höre nicht darauf; denn an euren Händen klebt Blut!

16 Wascht euch, reinigt euch! Macht Schluss mit eurem üblen Treiben; hört auf, vor meinen Augen Unrecht zu tun!

17 Lernt Gutes zu tun, sorgt für Gerechtigkeit, haltet die Gewalttätigen in Schranken, helft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht!«

18 Der Herr sagt: »Kommt her, lasst uns prüfen, wer von uns Recht hat, ihr oder ich! Eure Verbrechen sind rot wie Blut, und doch könnten sie weiß werden wie Schnee. Sie sind rot wie Purpur, und doch könnten sie weiß werden wie reine Wolle –

19 wenn ihr mir nur gehorchen wolltet! Dann könntet ihr all die guten Dinge genießen, die das Land hervorbringt.

20 Aber wenn ihr euch weigert und widerspenstig bleibt, wird euch das Schwert vernichten. Das sage ich, der Herr!


Die armenische Kueche kennt ganz tolle Rezepte fuer die Fastenzeit, wer tolle Tips zum Fasten hat kann diese ja hier teilen.



Wuensch Euch eine besinnliche und (besonders denjenigen im Mittleren Osten) eine friedliche Osterzeit!

Deportation 1915/1918

12. Februar 2010 - 13:05
Hallo kann mir einer sagen wo die Armenier aus Maras(Marash) hin deportiert wurden 1915/1918?

Kennt jemand vielleicht Armenier die nach Maras zurück gekehrt sind oder dort gelebt hatten???

Suche Überlebende von Maras/Türkei

11. Februar 2010 - 21:52
Hallo,



suche dringend Überlebende des Massakers 1915/1918 von Maras/Türkei.

In der Hoffnung das welche überlebt haben.



Bitte meldet euch

Suche einen Armenischen Lehrer/rin für Sonntags-Armenische Schule in Rheingau

11. Februar 2010 - 17:09
Hallo Liebe Freunde,

hat jemand von euch ein Interesse an armenischen Kindern zu unterrichten?

Das Unterricht beinhaltet :

- armenische Schrift-lesen und schreiben

-kennen lernen der armenischen Kultur: Schriftsteller, Künstler andere bekannte Leute

- Geschichte Armeniens usw.



Der Lehrer/rin soll einen hocheren Geistigen Potential, Seelentiefe, und entsprechende Ausbildung besitzen, aber das wichtigste - das Interesse an so eine Arbeit und Motivation unseren kleinen etwas Nähe zu den Würzeln der eigenen Identität zu bringen.



Falls jemand sich angesprochen fühllt, bitte meldet euch bei mir.



Alles Liebe,

Ira

oder neue Name Irajan (müsste neu anmelden.. es hat nicht geklappt mit dem alten Namen...)

Er Armenier, ich Türkin...

10. Februar 2010 - 19:39
hallo zusammen...

ich komme seit längerem schon in euer forum und hole mir viele ,interessante infos über die armenier und alles rundherum. ich bin seit 2 jahren mit einem armenier zusammen..sein vater ist armenier ,mutter armäerin. ich bin türkin/alevitin..jedoch haben mir meine eltern nie den islam richtig gezeigt oder mir beigebracht. ich gehe viel mehr in die kirche um eine kerze anzuzünden un dbete jeden abend für mich selbst zu gott. ich selber bin auch in der schweiz geboren und meine elteren aufgewachsen..sie selber sind nich t über ihre religion informiert und somit wir kinder auch nicht. ich fühlte mich schon immer nicht als moslem, aber so wurde ich nun geboren. mein freund spricht nur türkisch in seiner familie ,kein armenisch. sie leben auch wie türken und denken auch so. das einzige ist, dass sie christen sind und das war für mich nie ein problem und für ihn auch nicht. wir haben eine harmonelle beziehung und verstehen uns super..ich kann mir keinen bessern mann vorstellen. JEdoch ist seine familie und vater strickt dagegen...er macht alles um uns zu trennen und streitet täglich mit meinem freund, der natürlich schlussendlich durchdreht und keinen ausweg mer findet ,als sich von mir zu trennen. ich versehe seine situation serh gut.es ist viel zwischen den türken un darmenier passiert - aber können wir was dafür? sind wir schuld an all dem? ich als türkin habe nie etwas gegen armenier gehabt und respektiere sie so wie sie sind. was geschah kann man nicht rückgängig machen aber ich bin nicht der meinung das wir dafür büssen müssen, oder ? ich bn sogar soweit gekommen, dass ich meine religion ändern möchte..nicht nur für ihn,auch für mich! denktihr, das würde was ausmachen? was haltet ihr davon? mein freund steht sehr unter druck und muss sich zwschen seiner familie und mich entscheiden...er will mich au mnicht verlieren aber seine familie auch nicht! habt ihr auch solche stories?erfahrungen?



lasst es mich wissen...hab ein ohr für alles!



herzlichen dank

cese