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  • »Arpi« ist weiblich

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11

Sonntag, 11. März 2007, 14:04

Guten Morgen (eher Nachmittag) auch DeLaLa!

sag ma findest du Deine Aussagen nicht ein wenig einseitig? Ich bin nun seit einiger Zeit in München, komme AUS ERIWAN und gehe regelmäßig in den Club. Na ja und Deine Aussagen kann ich nicht bestätigen.

Zitat

hab schon oft auch erlebt wie neu-in-münchen hergezogene studenten aus armenien in den klub kamen und kein mensch sich um sie gekümmert oder mit ihnen geredet haben

Ich war auch so eine. Meine ersten Kontakte hab ich eben in der Gemeinde geknüpft. Allerdings bin ich nicht da gesessen und gewartet, dass jemand mit mir redet, sondern habe selber mich mit den Menschen unterhalten.
Keine Frage, da gab es Konflikte sogar mit Polizei, wobei darin beide Seiten verwickelt waren. Sogar noch mehr, die aus Armenien haben die Konflikte meist selber provoziert, denn für sie gilt in der ersten Linie - Armenier und Aghpar. Sireli DeLaLa, glaub mir, ich habe lange genug in Armenien gelebt und sehr-sehr viel (mehr als Du denkst) erlebt, um zu wissen, dass wirklicher, bedinungsloser Toleranz auch in Armenien ein Problem ist.
Wenn Du schon einige Male in Armenien warst, da hast Du mit Sicherheit an jeder Ecke in der Stadt die türkischen und azerbaidjanischen Mugams und die "wunderschöne" Musik von Tarkan gehört. Hat Dich das nicht gestört? Und warum stört Dich, wenn Menschen die Musik hören, womit sie sroß geworden sind und nicht die von Tata, Bgdo, Armen Aloyan oder sonst noch da alles gibt? Ist das denn so schwer nachzuvollziehen? Kannst Du Dir vorstellen, dass auch die Musik, die wir in Eriwan hören für sie fremd und unbeliebt ist? Wenn Du sagt, dass die Gemeinde für alle ist, dann muss da auch alles erlaubt sein, sowohl als auch. Und der Unabhängigkeitstag Armeniens hat damit nicht die geringste zu tun. Das war nur 'ne dumme Ausrede damals von Armenien-Armenier, um ihr peinliches Verhalten und Intoleranz zu rechtfertigen.

Zitat

ich find diese abgrenzungen total kaka

Ich auch! Dann lass uns als die ersten damit aufhören. Versteh mich bloß nict falsch, ich bin kein Missionär und Dir rate ich auch nicht dazu (was zu verändern habe ich in meinen jungen Jahren versucht, jetzt lasse ich das den jungeren). Nur, wenn Du das schon selbst sch... findest, dann hör einfach auf damit. Einer muss den Anfang machen, dann würde sich vielleicht was verbessern.

Sorry, ist länger geworden, als ich wollte. Das ist nur ein Thema, worüber mal wirklich geredet werden muss. Finde ich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Arpi« (11. März 2007, 14:17)


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ter

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12

Sonntag, 11. März 2007, 14:42

Ja ja, die Gemeinden und die Hayastanzis (hay em yes, hay es du, vay qo zave tanem es [gruen] [gruen]

Ich kann nur sagen : die Gemeinden sollen viel offener, freundlicher und kreativer werden, sonst werden sich immer weniger um armenische "Angelegenheiten" interessieren (Kultur, Geschichte, Ereignisse) und da hilft 30000 Quadratkilometer freies Armenien auch nicht mehr.

Nicht nur für Armenier aus allen Ecken der Welt, sondern auch für Deutsche.
Ein Bsp.: vor einem Jahr war 1600 jähriges Jubiläum der armenischen Buchstaben und die armenische Gemeinde zu Berlin hatte organisiert, dass zum Thema ein Seminar stattfindet (mit Diskussion, Fragen und alles drum und dran- was ich sehr schön fand). Freunde von mir wollten mitkommen und sich die Vorlesung anhören. Ich habe aber gezögert, weil ich selbst zum ersten mal in der Gemeinde wäre und wusste nicht, was uns erwartet. Das Seminar fand ich gut, von mir aus konnte noch ausführlicher sein und mehr Power-Point –Präsentationen (für die Visualisierung und Verständlichkeit), aber war insgesamt gut. Danach habe ich mich mit paar bekannten Gesichtern unterhalten und wollte schon los, als eine Frau zu mir kam und auszufragen angefangen hat (man kann Fragen stellen, im Sinne Interesse zeigen, aber nicht in einer Art Fragen stellen, um dich zu klassifizieren).
Man soll die Energie darauf verwenden die Interesse der Menschen (armenische Jugendliche vor allem) an armenische Kultur und Geschichte zu wecken, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich keiner ausgegrenzt fühlt, anstatt Vorurteile schreien (du: turkahay, ich:hayastanzi, er:parskahay,Gott, wir sind sooooo unterschiedlich, wir haben miteinander nichts zu tun, lasst uns Gruppen bilden) und den Menschen scheuchen [:(]
Every time I look in your eyes
Everyday I'm watching you die
All the thoughts I see in you
About how I..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ter« (11. März 2007, 14:44)


13

Sonntag, 11. März 2007, 15:15

schön erklärt arpi, ich finde es auch nicht gerade schön wenn ich Tarkan in Erevan höre damit haben die Menschen dort kein Problem scheint so.
wie ist es hier :

nicht alle aber manche hören eben gerne ihre Musik aus dem Land in dem sie geboren sind

turkahay türkish
paskahay persisch
iraka syria lipanahay arabisch
und unsere lieben hayastanzis internationale Musik [;-)] war ein scherz natürlich armenisch

so ist es eben und unschöne sprüche gegenseitig gibt es bestimmt nicht nur in München liebe delala.

Wir sollten uns alle an die Hand nehmen und unser zusammensein genießen!

Wir sind alle ARMENIER!!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »etienne« (11. März 2007, 15:16)


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14

Sonntag, 11. März 2007, 15:15

Zitat von »Arpiii«

Sogar noch mehr, die aus Armenien haben die Konflikte meist selber provoziert


ne ne ne ... das stimmt leider nicht !

Arpi , wenn du dich erinnerst war silvester vor 2 jahren eine massenprügelei zwischen irakahays (ja, sogar dessen frauen haben sich angefangen auch gegenseitig zu prügeln) und in den meisten fällen sind die hayastanzis garnicht im disput gewesen . das ist ein super beweis gewesen über das vorurteil das hayastanzis angeblich so aggressiv wären ... lol ... die haben sich alle geprügelt während die hayastanzis alle schön brav getanzt und gefeiert haben ...
oder letztes jahr ostern zb. als einer nach der kirchenmesse seine hochschwangere frau im klub laut ankeifft vor allen leuten "das kind sei nicht von ihm " .... haben diese leute gewartet bis sie in den klub gehn ostern um private probleme auszustreiten? (folge war wieder mal ne weiber-schlägerei)
naja , ich hab viele jahre versucht die leute davon zu überzeugen im club sich auch mal zu mischen , aber hab keine lust mehr auf dieser primitiven ebene .
Arpi , ich bin seit kind auf im klub ein und ausgegangen , und früher gabs solche probleme nie . erst seit dem die iraktsis solche unterschiede stellen . will auch nichts mit kriminellen zu tun haben (weisst ja villeicht wer alles wegen was momentan im gefängnis sitzt) ... ich nenn keine namen .
also , ich treff mich lieber privat mit armeniern ohne das ich eventuell so einen aschenbecher oder ein trinkglas gegen meinen kopf fliegt .
(:


emmm nochwas... ich hab nix gegen arabische musik (wie schon gesagt) aber es gehört nicht in einen armenischen klub wo man sich einmal die woche trifft . privat sollen die leute von mir aus chinesische musik hören ...
Menschen die etwas wollen finden Wege
Menschen die etwas nicht wollen finden Gründe.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DeLaLa« (11. März 2007, 15:18)


  • »Arpi« ist weiblich

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15

Sonntag, 11. März 2007, 16:57

Lieber DeLaLa,
ich bin Gott sei Dank bei keiner Prügelei dabei gewesen, aber ich kenne die Menschen, die dabei waren. Ich weiss, wie sie drauf sind und ich weiss, wie sie sich bei reinen "hayastanzi" Party's benehmen. Da hab ich ein Paar fast-Prügeleien erlebt, wo es einem richtig schlecht wird. Ich kann dir eine kurze Geschichte erzählen. Bei einem Geburtstagsparty haben zwei so zielmlich betrunkene Männer angefangen sich anzuschreien, weil der einer behauptete, die armensiche Kirche hätte zu "Zeugen Jehovas" konvertiert. Kannst du Dir das vorstellen? In der Tat war es die Zeit, als die Organisation in Armenien als juristische Person zugelassen war. Rein im Rahmen der Gewissensfreiheit, was mit dem armenischen Grundgesetz garantiert ist.
Also, der eine schreit, was für eine Schande, die armenische Kirche gehört jetzt zu "Zeugen Jehovas", der andere schreit, nee... das ist nicht möglich. Es geht so weit, dass sie sich fast schon prügeln wollen, weil der eine das nicht "wahr haben" will, und der andere ärgert sich, dass man das, was er im Fernsehen gerade gestern gehört hat (und offensichtlich nicht verstanden hat, brauche ja nicht zu betonen) in Frage stellt. Soll ich mehr über das Niveau dieser Männer erzählen?
Die Wahrheit ist, ich bin kein Fan von der Musik von Tata oder anderen Vaj-Sängern aus Armenien. Das stört mich sogar mehr, als arabische Musik. Wer hat gesagt, dass alles, was in armenischer Sprache ist, gut ist und gehört werden soll? Und was soll ich machen? Entweder ignorieren, oder mich prügeln, oder sagen, es ist nicht meins und nicht mehr hingehen.
DeLaLa jan, es gibt in jeder Gesellschaft Menscen, die nicht ganz Deinem Niveau entsprechen. Man ignoriert das, sonst grenzst Du Dich selber ab, wenn Du indirekt die Abgrenzung von anderen akzeptierst.
Puhhh.. kommt philosophisch rüber, sorry.

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16

Sonntag, 11. März 2007, 18:23

hmm.. spannender als eine Telenovela. Wollen diese Leute nicht zum Forum kommen und im Fightclub die Probleme ausdiskutieren? Dann wird niemand verletzt und wir unterhalten *g*....

edit:

Nagut zum Topic: wir hatten mal in Hamburg beim Stammtisch disktuiert, warum "wir" nicht so oft in die Gemeinde gehen und da hat Jemand als Positivbeispiel München angefüht, dass man dort als Neuer sofort offen empfangen wird, wohingegen in Hamburg man eher die Erfahrungen wie ter macht (also Ausfragen zur Klassifizierung und fertig).

Naja ich kenne nur die Gemeinde in Hamburg, daher kann ich nichts zu sagen, aber ich denke man macht überall gute und schlechte Erfahrungen. Sich komplett abschotten falsch.

Was sehr "witzig" ist... immer wieder treffe ich Armenier, die sagen "oh ich lebe schon so lange hier, aber treffe keinen Vernünftigen Armenier um sich auszutauschen und Kontakt zu pflegen" (motikutyun). Haben diese Leute sich nie gefragt, dass daran -und vor allem an ihnen selbst- irgendwas nicht stimmen kann, wenn alle dasselbe voneinander behaupten? Jeder ist irgendwie unzufrieden, aber ich bin mir sicher: würden sich diese Unzufriedenen treffen und eine neue Gemeinde aufmache, würde dieselbe Geschichte von vorn losgehen... Also soll man das alles nicht so ernst nehmen.

edit2: @Arpi ja die meine ich. Ist schon klar, wer Fäuste sprechen lässt, dem mangelt es sowieso an Wörtern u.v.m.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »~lil~« (11. März 2007, 18:42)


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17

Sonntag, 11. März 2007, 18:34

Zitat

Wollen diese Leute nicht zum Forum kommen und im Fightclub die Probleme ausdiskutieren? Dann wird niemand verletzt und wir unterhalten


Welche Leute, die sich prügeln? Glaube ich kaum.

Aber wir haben dem canod77 jetzt bestimmt die Lust genommen, sich mit den Menschen in München zu treffen. [flucht]

Sooo schlimm ist es doch nicht.

Yossarian

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18

Sonntag, 11. März 2007, 18:42

Na, jetzt geht ihr vier erstmal Sirtaki tanzen und schaut dann einfach weiter... [;-)]
If I could say these words quicker than you can think them...

naja

FALSIFIZIERT HAHA

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19

Sonntag, 11. März 2007, 20:42

Ich tanze nicht - [sadno]

Mir gefiel früher immer die Musik und Tanz der Iran-Armenier. [love]
Aber ohne armenisch gehört man halt auch nicht dazu. Wenn beide Eltern nicht armenisch sind haben sie schon Schwierigkeiten. [rollen]
Ich kannte eine Familie, die aus Kuwait waren, der Vater war ganz erstaunt damals, dass ein Telefon nicht die Anrufer-Nummer anzeigt. Dass es in Kuwait ganz normal wäre und Deutschland doch eigentlich hochtechnisch sein müßte. Damals gab es noch kein ISDN oder PCs und über Datenschutz wusste ich auch noch nicht viel.

Es gibt Unterschiede, weil Armenier sich mit der Zeit der Kultur und dem Land in dem sie leben anpassen. Wie wäre es wohl, wenn Armenier sich vom Rest der Bevölkerung abschotten würden? Früher war es schon schlimm, wenn der eine vom Land war und der andere aus der Stadt. Zuerst einmal sind wir alle Menschen und dann Armenier.

Zuviel Armenien vertrage ich auch nicht. - nicht schlagen [;-)]

Schaut mal die Reportage auf Artean.
Der armenische Traum - zeigt auch, die Probleme, die auf eine Gemeinde zukommen.
Die jüdische Gemeinde hat auch ihre mit den russischen Juden. Die Deutschen mit den Russlanddeutschen etc.

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kubi

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Beruf: dr der mettall industrie

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20

Sonntag, 11. März 2007, 20:51

deutschland ist mindestens 10 jahre zuruckgeblieben als der rest der welt.... in sachen telefonie pc inet usw..
http://www.stadt-aus-stein.de/