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Samstag, 10. Dezember 2005, 19:58

Bleiberecht für Geduldete

Am 8. Dezember hat die Innenministerkonferenz ein Bleiberecht für Geduldete abgelehnt. Hessen hatte vorgeschlagen, allen Flüchtlingen ein Bleiberecht zu geben, die 10 Jahre hier sind und eine Duldung haben. Die meisten anderen Länder waren dafür, die Bundesregierung auch, nur Niedersachsen und Bayern waren dagegen.

Jetzt soll das Thema in sechs Monaten neu diskutiert werden. Beschlüsse gelten nur, wenn sie einstimmig sind.

Sind hier im Forum Armenierinnen oder Armenier, die davon betroffen sind? Es wäre sinnvoll, in den nächsten sechs Monaten was zu machen, um die Innenminister zu beeinflussen.

Reinhard

2

Montag, 12. Dezember 2005, 13:35

RE: Bleiberecht für Geduldete

An Reinhard

Dein Verhalten kommt mir sehr verdächtig vor. Mal wolltest Du wissen, ob man nach der Abschiebung ein Visum bekommen kann. Und ob es jemandem gelugen ist.

Heute willst Du wissen über Geduldeten mit Bleiberecht.

Wer bist Du eigentlich? Warum fragst Du oft über solche heikle Sachen?
v.vardanyan

3

Montag, 12. Dezember 2005, 20:31

Haben...

..Armenier denn Probleme heikle Sache zu diskutieren? Ich finde, dass das ein ganz normaler Beitrag ist, der sogar eher ein Hinweis als eine Anklage ist. Liegt das Problem darin, dass der Beitrag von einem Deutschen verfasst wurde?
Ab 12.12.2005 nicht mehr dabei...

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4

Montag, 12. Dezember 2005, 22:40

Zitat von »reinhard«

Sind hier im Forum Armenierinnen oder Armenier, die davon betroffen sind?


Ja, die gibt es. (Wir sind nicht davon betroffen, ich spreche für andere.)

Was meinst Du mit "was zu machen, um die Innenminister zu beeinflussen"?

In welche Richtung zielt Dein Vorschlag?

Ich fand es überaus schade, dass die Innenministerkonferenz letztlich doch nicht dem Vorschlag aus Hessen gefolgt ist. Vor allem die Begründung, man habe jetzt ja das neue Zuwanderungsgesetz und man wolle erst einmal abwarten, wie die dortigen Regelungen in der Praxis greifen, halte ich für absurd. Den von sogenannten Kettenduldungen Betroffenen hilft das in keinster Weise.

Bei vernünftigen Vorschlägen "was zu machen", bin ich dabei!
The computer is incredibly fast, accurate, and stupid. Man is unbelievably slow, inaccurate, and brilliant. The marriage of the two is a force beyond calculation. - Leo Cherne

Wasja

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5

Montag, 12. Dezember 2005, 23:24

"mal was machen"

wenn ich das lese,dann weiß ich schon,was dabei heraus kommt.
NICHTS!!!
erstens,wer wirklich initiative ergreifen will,der kündigt das nicht umschweifend an,der handelt eventuell auch instinktiv.
richtig ist,was @v.vandanyan fragte,wer bist du überhaupt?
ich denke,keiner wird so naiv sein und hier seinen lebenslauf offenbaren.
über eventuelle aktivitäten redet man dann auch nicht in der öffentlichkeit,höchstens dann,wenn was auf den weg gebracht wurde,was auch schon nachvollziehbar ist.
ich will hier keinem was negatives unterstellen,aber ich habe schon "pferde vor der apotheke speien gesehen und die hatten noch das rezept im maul".

6

Dienstag, 13. Dezember 2005, 11:55

Danke Wasja,

Du hast mich verstanden!
v.vardanyan

7

Dienstag, 13. Dezember 2005, 14:50

Wer bin ich?

@ V. Vardanjan,

ich arbeite bei einer Zeitschrift "Gegenwind", die ihr im Internet finden könnt.
www.gegenwind.info

Außerdem arbeite ich bei Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein mit.
www.frsh.de
www.hiergeblieben.info
Hier gibt es, wie in jedem Bundesland, eine "Bleiberechtskampagne". Wir machen öffentliche Veranstaltungen und veröffentlichen auch Darstellungen einzelner Beispiele, wenn diese Personen damit einverstanden sind.

Ich frage gerade auf einer Armenien-Seite, weil es hier viele Armenierinnen und Armenier gibt, bei denen es keinen Grund gibt, sie so lange mit Duldungen hinzuhalten, statt gleich ein Bleiberecht auszusprechen. Das betrifft alle, die vor 1991 das Armenien verlassen haben und in Russland lebten, d.h. keine Staatsangehörigkeit haben, sowie diejenigen, die aus Arzagh kommen und die aserbaidschanische Staatsangehörigkeit verloren haben.

Grundsätzlich: Ich finde es völlig okay, mich zu fragen, wer ich bin. Ich bitte aber darum, dann erst meine Antwort zu lesen und nicht sofort wilde Vermutungen zu äußern, wer ich sein könnte. Okay?

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Wasja

einfach ich

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8

Dienstag, 13. Dezember 2005, 15:37

RE: Wer bin ich?

hallo @ reinhard
gerade du müßtest doch verstehen,wenn dir mißtrauen entgegen gebracht wird.
und da du es selber auf den punkt gebracht hast,vor 1991 hatte ja auch jeder allen grund,jedem zu mißtrauen.
meiner ansicht nach,hattest du das pferd von hinten aufgezäumt und jetzt schon einen vertrauensbonus verspielt.
wenn du anfangs gleich mit offenen karten gespielt hättest,wäre das mißtrauen nicht geschürt worden.
nun glaube ich nicht mehr,daß du jemanden erreichst.
[rollen]

9

Dienstag, 13. Dezember 2005, 16:05

Misstrauen?

@ wasja

Ich finde, dieses Misstrauen hindert uns zu häufig daran, gemeinsam voranzukommen. Deshalb habe ich ja gesagt: Ich finde es völlig okay, nachzufragen. Ich bitte aber darum, dann auch die Antwort abzuwarten und zu lesen. Es geht ja nicht um dich oder mich, sondern um Familien, die zum Teil seit 10 Jahren mit einer "Duldung" hier leben und endlich eine Perspektive brauchen.

@danielyan

Ich wollte zunächst darauf aufmerksam machen, dass die Innenminister die Altfallregelung ja nicht direkt abgelehnt haben, auch wenn die Berichterstattung das so rübergebracht hat. Sie haben alles auf das nächste Treffen verschoben, das im Mai oder Juni 2006 in Berlin stattfindet.

Da es um Einflussnahme auf alle Innenminister der Länder geht, müssten in jedem Bundesland geeignete Aktionen geplant werden, die Situation in Schleswig-Holstein ist ganz anders als die in Hessen oder in Bayern.

Bisher bestanden die Aktionen aus einer Mischung von öffentlichem Protest (Demonstration, Veranstaltung) und der Veröffentlichung von Einzelbeispielen.

Bisher war aber auch das Problem, dass sich Leute, die selbst betroffen waren und sind, wenig an den Planungen von Aktionen beteiligt haben. Deshalb frage ich in diesem Forum.

Benito

Yes yes em, ba du ov es?

  • »Benito« ist männlich

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10

Dienstag, 13. Dezember 2005, 17:28

Ok Reinhard,

ich kenne eine Familie in deinem Bundesland ( S-H), die etwa 9 Jahre schon hier leben. Es handelt sich um eine junge Familie mit einem Kind.
Sie werden nur geduldet und müssen jeden Monat bei der Ausl.b. erscheinen.

So, nun meine Frage, was kannst du oder deine Organisation tun? [hmm]
Es leuchtet mir nicht so ein, was ihr jetzt machen könnt.
Die Leugnung ist genau genommen die letzte Stufe des Völkermords