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151

Sonntag, 18. Februar 2007, 14:49

Zitat

Ich fand sehr peinlich vom Moderator vor einem Millionenpublikum zu erwähnen, dass Susi Kentikian 1991 mit ihrer Familie Asyl beantragt hatte und sogar beinahe ausgewiesen worden wäre, aber sie hatte es irgendwie geschafft und für ihr Dableiben gekämpft u.s.w


und? was ist denn bitte dabei negativ? ist das ein verbrechen asyl zu beantragen? und warum sollte man das bitte verheimlichen?

Zitat

Bestimmt haben viele Deutsche an den Bildschirmen über Susi Kentikian geschimpft und waren empört, wieder eine Ausländerin, die die deutsche Sozialkasse ausschröpft u.s.w


aha.. wie kommst du darauf?

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Yossarian

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152

Sonntag, 18. Februar 2007, 14:59

Zitat

Warum bringt keiner im Forum derartige Ausgleisungen zur Sprache?


Vielleicht, weil niemand, außer dir, die 'Entgleisungen' als solche empfindet?
If I could say these words quicker than you can think them...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yossarian« (18. Februar 2007, 15:03)


153

Sonntag, 18. Februar 2007, 15:12

Ich glaube, so gut wie jeder Zeitungsartikel sagt, wie Susi nach Deutschland gekommen ist. Aber es wird ja in dem Sinne gesagt, sie hatte es nicht leicht, aber dank ihrer Energie hat sie es geschafft.

Ich habe noch nicht erlebt, dass das negativ aufgenommen wurde.

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154

Sonntag, 18. Februar 2007, 15:26

GARMIR ???

hast du asylanten trauma und komplexe?

ich denke eher das man susies asyl-status erwähnt hat weil man stolz in deutschland auf jemanden ist der es von null auf hundert geschafft hat trotz schwierigen lebensumständen und nochmal millionen von zuschauern klar machen wollten das so eine super-sportlerin fast aus deutschland gehen musste , und das deutschland so eine person verloren hätte dadurch.

Garmir? was ist denn deiner meinung nach schamhaft asylant zu sein ??? die meisten armenier aus armenien sind via asylstatus nach deutschland gekommen .

also , ich finde es zum kotzen wenn sich armenier schämen asylant zu sein. hab auch schon privat viele armenier kennengelernt die es als erniedrigung ansehen wenn sie als asylanten bezeichnet werden (sind sie ja auch) . hab auch einige studenten kennengelernt die in asylheimen vorher gelebt hatten aber mir dann erzählt haben sie seien keine asylanten sondern nur zum studieren hergekommen weil sie sich offensichtlich schämen . also ich versteh diese leute nicht ...
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155

Sonntag, 18. Februar 2007, 15:40

Ein Teil der Probleme armenischer Flüchtlinge und Asylbewerber kommt auch daher, dass sie sich nicht trauen, mit anderen über ihre Probleme zu sprechen. In Schleswig-Holstein haben wir rund 3.000 Leute mit Duldung, die drei größten Gruppen sind:
a) aus Aserbaidschan (Armenier)
b) aus Russland (Tschetschenen und Armenier)
c) aus Armenien (Armenier)
d) aus der Türkei (Kurden)

Wenn die Armenier über ihre Erfahrungen reden und Tipps austauschen würden, hätten viele keine Duldungen mehr, sondern eine Aufenthaltserlaubniss.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »reinhard« (18. Februar 2007, 15:41)


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156

Sonntag, 18. Februar 2007, 16:00

[rot] also , so richtig wütend hat mich das immer gemacht wenn sich im asylheim einige armenier höhnisch gefreut haben wenn andere armenier abgeschoben wurden (meist dann die die sie privat nicht mochten) und sie noch da bleiben durften. da gabs so viel neid . ist doch krank. [rollen]
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157

Sonntag, 18. Februar 2007, 16:06

Vielleicht liegt es daran, dass die Bezeichnung "Asylant" heutzutage eher im pejorativen Sinne genutzt wird. Leider Gottes gibt es viele Menschen hierzulande, die "Asylanten" mit Negativem assoziieren. Diese Entwicklung wird hier kurz angerissen:

"„Asylanten“ oder: Asylsuchende, AsylbewerberInnen, Flüchtlinge
Das Wort „Asylant“ wurde Anfang der 80er Jahre durch Politik und Medien geprägt – in Abgrenzung zu den Begriffen AsylbewerberIn und Flüchtling. Die Saarbrückener Zeitung schrieb am 12. 7. 1980: „Irgendein sprachlicher Übeltäter hat aus den in der Bundesrepublik Asylsuchenden ‘Asylanten’ gemacht und sie damit geistig abgeschoben“ (zitiert nach „Presse Macht Druck“ 1994, S. 15). Denn dieser neue Begriff tauchte vor allem da auf, wo Flüchtlinge nicht als schutzbedürftig dargestellt wurden, sondern als Bedrohung. Anfang der 90er spitzten sich diese Wertungen nochmal zu; Wortzusammensetzungen wie „Scheinasylant“ oder „Asylantenflut“ machten die Abwertung unmissverständlich deutlich und sorgten gleichermaßen dafür, den Flüchtlingsstatus anzuzweifeln bzw. abzusprechen. Mit dieser Vorgeschichte stellt „Asylant“ für uns einen diskriminierenden Begriff dar. "

http://217.20.127.41/~tguv/baustein.dgb-…randsaetze.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Antiochios« (18. Februar 2007, 16:09)


arman

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158

Sonntag, 18. Februar 2007, 16:10

Gratuliere Susi jan, bist klein aber wirklich oho [:-D]


@Garmir
Lieber bin ich ein Asylant als so ein Psycho wie du. Außerdem hat Susi selbst gesagt dass sie nach Deutschland gekommen ist weil dort Krieg war.

Zitat

Warum fällt diese Sachen niemanden auf?

Weil wir keine Freaks sind [rollen]

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »arman« (18. Februar 2007, 16:11)


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159

Sonntag, 18. Februar 2007, 17:56

Garmir ---> <--- Susie
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160

Sonntag, 18. Februar 2007, 18:06

DeLaLa,

wo hast du bloß diese ganzen Smilies her [lol]